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Ein Waisenhaus entsteht…



1. Warum ein neues Waisenhaus?

36 Kinder leben zur Zeit (Stand Februar 2013) in einer Notunterkunft, da das alte Waisenhaus kurzerhand geschlossen wurde. Die Grundstückseigentümerin wollte ihr Land zurück und so wurde das alte Haus geschlossen.
Damit die Kinder nun schnellstmöglichst in ein neues Haus umziehen können, müssen wir nun ein neues Waisenhaus bauen.


2. Wer baut das neue Waisenhaus?

Während unserer Märzreise 2009 nahmen wir bereits erste Kontakte mit den Bewohnern der umliegenden Dörfer auf, um Ihnen von unserem Projekt zu berichten. 
Unsere Ideen und Vorschläge wurden wohlwollend aufgenommen. 
Tatsache ist, dass es durch den Bau des neuen Waisenhauses für viele Menschen die Chance auf Arbeit gibt, auf bezahlte Arbeit.
Herr Lugard Malasi, Architekt aus Kenya, hat mit unserer Unterstützung die Baupläne aufs Papier gebracht. 
Ausserdem wird er den gesamten Bau des Waisenhauses überwachen und leiten. 
Firmen aus der näheren Umgebung werden Bauaufträge erhalten.


3. Woraus besteht das Waisenhausprojekt?

Grössten Platz im Gesamtprojekt nimmt zweifelsfrei das Haupthaus und der Trinkwasseranlage ein. Daneben entsteht eine Holzwerkstatt, 
eine Näh- und Waschstube, ein Obst- und Gemüsegarten, eine kleine Tierfarm, ein Staffhaus (Personal) und natürlich ein Spielplatz.


4. Wie ist das Haupthaus konzipiert?

Das neue Haus ist für bis zu 50 Kinder in der Hauptbauphase geplant. Es ist so geplant und durchdacht, dass es zu einem späteren Zeitpunkt problemlos vergrößert werden kann.
Das Haus wird in typisch kenyanischer Bauweise gebaut.
Das Haus wird 8 Zimmer haben, in denen die Kinder wohnen werden.
Es sind ausreichend sanitäre Einrichtungen, Toiletten und Duschen, vorgesehen.

Um in Regenzeiten das Haus dennoch verlassen zu können, haben wir einen offenen, für kenianische Verhältnisse üblichen, Korridor geplant. 
Über diesen Korridor ist es möglich, dass gesamte Haus zu betreten. Von der Breite her ist er so konzipiert, dass das Heimleben allenfalls auf dem Korridor stattfinden kann.


5. Warum eine Holzwerkstatt und eine Näh- und Waschstube?

Auch in Kenya ist es so, dass Waisenkinder bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres im Heim betreut werden und danach ihr eigenständiges Leben beginnt.
Um die Kinder darauf so optimal wie möglich vorzubereiten, wollen wir die Möglichkeit anbieten, dass die Jungs, aber auch begabte Mädchen,
in der Holzwerkstatt ein Handwerk erlernen können. In der Holzwerkstatt sollen Fenster und Türen repariert oder Tische und Stühle gebaut werden.

Selbes Prinzip gilt für die Näh- und Waschstube. Hier soll es vor allem den Mädchen ermöglicht werden, den Umgang mit der Nähmaschine zu erlernen. 
Viele kenianische Frauen verdienen als Schneiderin ihren Lebensunterhalt. In der Nähstube sollen dann zukünftig auch die Schuluniformen für die Kinder genäht werden.

In naher Zukunft ist mit beiden Projekten (Holzwerkstatt und Nähstube) ein Zuverdienst für das Heim geplant. Bei Eignung soll es möglich sein, dass Aufträge von Auswärts angenommen werden.


6. Was ist ein Staffhaus?


Staffhäuser sind sogenannte Personalhäuser. Diese werden je nach Bedarf  eingerichtet. Vom Bedarf ist die Grösse dieses Hauses abhängig. 
Grundsätzlich benötigt man einen Raum für den Askari (Sicherheitsmann) , mitunter ist es sogar praktischer ein kleines Häuschen (Pförtnerhaus) einzuplanen.
Im Staffhaus ist eine Toilette und 2 Räume eingeplant. Ein Raum für das Gartenwerkzeug und ein anderer als Aufenthaltsraum zum Beispiel für den Gärtner während der Mittagspause!


7. Wie ist der Gemüsegarten und die Tierfarm geplant?

Das Grundstück ist gross genug, um dort neben den eigentlichen Gebäuden auch einen Gemüsegarten und eine kleine Tierfarm zu betreiben.

Im Gemüsegarten soll verschiedenes Getreide und Gemüse angebaut, gepflegt und geerntet werden. In erster Linie sind dass Mais oder Gerste, Kartoffeln und Bohnen.
Mit Sicherheit gibt es ein Plätzchen für Blumen und andere Pflanzen.

Die Ernteerträge sind in erster Linie für die Selbstversorgung der Kinder gedacht. Mehrerträge wiederum können verkauft werden.

Die Tierfarm soll für Milchziegen und Hühner Platz haben. Für die Kinder ist Ziegenmilch ein sehr wichtiges und gesundes Nahrungsmittel, 
welches maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Zwei Ziegen konnten bereits mittels Spendengelder gekauft werden.
Ziegenmilch hat eine ähnliche Zusammensetzung hinsichtlich der Proteine sowie des Calciums wie die Kuhmilch.
Hühnereier und Hühnerfleisch sind ebenfalls wichtige Lebensmittel auf dem Speiseplan der Kinder. 

Auch hier gilt: Gibt es mehr als selbst verbraucht wird, kann der Mehrertrag verkauft werden.

Hintergedanke bei diesem Garten-Farm-Projekt ist ebenfalls, dass die Kinder an die Arbeiten im Gemüseanbau und in der Tierproduktion herangeführt werden. 
Landwirtschaft und Viehzucht sind in Kenya eines der wichtigsten Bereiche, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.


8. Sinn und Zweck einer Trinkwasseranlage

Ein weiterer und sehr wichtiger Bestandteil unseres Projektes ist der Bau einer Trinkwasseranlage.
Wasser bedeutet Leben und ein Leben in Kenya hängt von sauberem Wasser ab. 
Es sterben Kinder, weil sie schmutziges und verseuchtes Wasser trinken.

Die Trinkwasseranlage soll nicht nur die Waisenkinder mit frischem und sauberem Trinkwasser versorgen, sondern auch die Anwohner der umliegenden Dörfer. 


9.  Warum ein Spielplatz?

Ganz einfach, weil Kinder gern spielen und ein Spielplatz einfach dazu gehört!
Spielen ist ein gesunder und pädagogisch wichtiger Ausgleich zum anstrengenden Lernprozess.

 

10. Wie hoch sind die Projektkosten?

Eine der wichtigsten, aber auch kaum realistisch zu beantwortende Frage ist die nach den allfälligen Gesamtkosten für dieses Projekt.
Grundsätzlich gilt, dass die Projektkosten so gering wie möglich gehalten werden. 

Prinzipiell gehen wir von folgenden, geschätzten Kosten aus:

- Bau des Haupthauses                             = 50.000 Euro

- Bau der Werkstätten je                          = 20.000 Euro

- Bau der Trinkwasseranlage                    = 8.000 Euro

- Baunebenkosten    
(hochgerechnet für 12 Monate)               = 20.000 Euro    (Gehälter = 120 Euro Monatslohn, incl. Verpflegung)

- Einrichtung der Häuser  je                     = 10.000 Euro


Sofern uns durch kenianische Firmen konkrete Angebote vorliegen, sind wir bemüht, diese in eine aussagekräftigere Kalkulation umzuwandeln.
Die oben angegebenen Zahlen sollen allenfalls für uns eine kleine Richtlinie darstellen und sind nach unten und hoffentlich nicht nach oben jederzeit korrigierbar.

Selbst die uns derzeit vorliegenden Einzelkosten sind für kenianische Verhältnisse nicht bindend.

Wenn heute ein einzelner Backstein incl. Transport 0,08 Cent kostet, kann dieser nächste Woche schon 0,10 Cent kosten.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden:

Das Projekt verfolgt mehrere Ziele und daher ist es von so grosser Wichtigkeit, dieses Projekt zu realisieren.

Projektziele, nebst dem Bau des Waisenhauses:

  1. Schaffen von Arbeitsplätzen, bereits in der Bauphase
  2. Hilfe zur Selbsthilfe
  3. Ausbildung der Kinder für eine spätere Selbständigkeit
  4. Verbesserung der Lebensqualität, nicht nur der Waisenkinder, sondern auch der der anliegenden Dorfbewohner durch einen Trinkwasserbrunnen
  5. Zusammenarbeit mit wichtigen und kompetenten Vertrauenspersonen vor Ort
  6. Registrierung des Vereins in Kenya
  7. Verkauf von Mehrerträgen an Obst und Gemüse, Hühnereiern und Fleisch an die umliegenden Bewohner

Ugali-Projekt

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