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Ugali – Projekt März 2009

 
   

Am 22.03.09 machten sich 2 unserer Vereinsmitglieder auf den Weg nach Kenya, im Koffer unter anderem 170 Euro für das geplante Ugaliprojekt.

 

 

Am 25.03.09 fuhren wir nach Voi, um dort Bernard und Kilian zu treffen.
Mit ihnen sprachen wir unser Vorhaben ab und konnten in Bernard und Kilian gute Berater finden.

Bernard machte uns den Vorschlag, dass er das Ugali in einem Grossmarkt einkaufen kann und dann in 3 Vorortgemeinden an Bedürftige zu verteilen.

Wir übergaben Bernard 17.000 Ksh. Dafür gab es 360 Kilo Ugali, dies auf 3 Gemeinden aufgeteilt, konnten jeweils 60 Familien mit 2 Kilo Ugali bedacht werden.

 

 

 

Bernard informierte die Dorfältesten der Gemeinden Sophia, Kaloleni
und einer weiteren Gemeinde.
Diese wiederum trommelten die Bedürftigsten ihrer Gemeinde zum Dorfplatz.

 


Die Verteilung des Ugalis war für den 26.03.09 eingeplant.
Gegen 10 Uhr beluden wir einen Tuk-Tuk mit den vorerst eingekauften 240 Kilo Ugali und fuhren nach Kaloleni.

 

Dort angekommen wurden wir von unseren Gefühlen überwältigt.
Unter einem Schatten spendenden Baum sassen viele Mütter mit ihren Kindern, alte Frauen und Männer, in unmittelbarer Nähe standen die Waisenkinder dieses Dorfes hinter einem Zaun und beobachteten das Geschehen.

Der Dorfälteste hatte alle zusammengerufen.

Für uns war der Anblick all dieser erwartungsvollen Menschen ein schwer zu verkraftender Augenblick.
Wir brauchten ein paar Minuten, um uns zu fangen und uns mental auf das vorzubereiten, was da nun passierte.


 

Der Dorfälteste hielt eine Rede, Bernard betete mit den Menschen und wir wurden gebührend vorgestellt.

Dann kam es zur Verteilung des mitgebrachten Ugalis und in den Augen der vielen Mütter und alten Menschen sah ich so viel Dankbarkeit, das ist in Worte gar nicht zu fassen.
Tränen liefen den alten Frauen über die Wangen, alte und schwache Männer waren fassungslos, kleine Kinder lächelten uns an.
Mütter hielten Dankesreden im Namen aller.

 

     

 

Unser Abschied ähnelte einem Freudenfest.

Diese Aktion führten wir anschliessend noch in Sophia durch. Auch hier war die Situation ähnlich emotional.

Das dritte Dorf wurde am nächsten Tag besucht und dort das Ugali verteilt.

 

Alles in allem können wir berichten, dass das Ugali-Projekt realisiert wurde, indem 180 bedürftige Mütter, Kinder, alte Männer und Frauen mit Ugali versorgt werden konnten.

Sicher sind 2 Kilo nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, dennoch waren es immerhin 2 Kilo weniger Hunger und die Hoffnung auf Besserung der Lebenssituation vieler.

Unser Verein hat beschlossen, diese Aktionen immer wieder durchzuführen, wenn wir in Kenya sind.

 

Asante Sana all denen, die mit ihren Spenden zur Realisierung des Projektes beigetragen haben!!!

 

 

Ugali-Projekt

Bildungsspender


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