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Was ist Ugali?

Ugali (Aussprache wie im Deutschen, mit Betonung auf dem langen "a") ist die in Ostafrika am meisten verzehrte Speise. Sie besteht aus zerstoßenen oder zermahlenen stärkehaltigen Feldfrüchten (Getreidesamen oder Wurzelknollen), die zu einem Brei gekocht und nach Aufquellen zu einer festeren Konsistenz serviert werden.

Zur klassischen Zubereitung werden Maiskörner im Mörser mit Salz und wenig Wasser zerstoßen und anschließend unter Zugabe von Wasser gekocht. Eine modernere Methode ähnelt der zur Zubereitung der europäischen Polenta. Dazu wird etwas Maismehl in Wasser verrührt und auf der Feuerstelle bzw. dem Herd aufgekocht. Anschließend fügt man unter Rühren nach und nach mehr Maismehl hinzu. Unter häufigem Rühren und bei Bedarf unter Zugabe von etwas Wasser wird der Brei etwa eine halbe Stunde (oder kürzer) gekocht, bis die Masse immer zäher wird und sich zu einer Kugel ballt. Es ist dann kein fließfähiger Brei mehr, sondern ähnelt in der Konsistenz eher einer Speise, die an Festigkeit etwa zwischen einem "fest geratenen" Kartoffelbrei und Knödeln läge.

Serviert wird der ungewürzte Ugali mit den unterschiedlichsten Beilagen - je nachdem, was den Menschen zur Verfügung steht: Saucen, Eintöpfen oder Ragouts, an der Küste des Meeres oder großer Seen oft mit Fisch, selten mit Fleisch (in Ostafrika meist von Huhn oder Ziege), fast immer mit Gemüse, häufig Hülsenfrüchten. Eine Sauce kann z. B. aus einheimischem spinatartigem Blattgemüse oder Kürbisblättern, Zwiebeln, Pflanzenöl und gemahlenen Erdnüssen bestehen. Regional wird Ugali auch - allein - mit (stark säuerlicher) Dickmilch als Mahlzeit serviert.

Quelle: Wikipedia

 

   Ugali mit Sukuma (ähnlich wie Spinat)

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